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Spiel entsteht aus dem Moment heraus,
aus der Begegnung zweier Spielgefährten
und ruht völlig im gegenwärtigen Augenblick.

Uwe Reisenauer

Die allermeisten Eltern würden gerne ohne Zwang und Gewalt in der Erziehung auskommen. Aber was tut man mit dem kleinen Giftzwerg, der den eigenen Willen entdeckt hat und partout nicht einlenken will? Autoritäre Erziehung ist nicht mehr angesagt, einfach "machen lassen" hilft aber weder dem Kind noch den Eltern aus der Situation.

Besonders in stressigen Situation werden unsere Berührungen manchmal grob und tragen nicht dazu bei, das gegenseitige Vertrauen zu stärken und konstruktive Lösungen zu ermöglichen. Konkrete Hinweise für für einen liebevollen und gleichzeitig klaren Kontakt können die Situation dann erleichtern.

In Konflikten mit Kleinkindern spielen oft starke Gefühle eine große Rolle. Kinder und Eltern sind enttäuscht, wenn etwas nicht so läuft wie geplant, wütend über die Widerspenstigkeit des anderen oder von der Situation eines stressreichen Alltags schlicht überfordert und hilflos. Manchmal ist auch noch der Partner anderer Meinung über das angemessene Vorgehen. Oder man ist selbst unsicher, was man nun eigentlich will.

In einer Beratung können die bisweilen widersprüchlichen Gedanken und Empfindungen gemeinsam sortiert und die eigene innere Ausrichtung wiedergefunden werden. Aus der Reflexion des Alltags können konkrete praktische Ideen zum Umgang mit schwierigen Situationen entstehen, die die Einzigartigkeit Ihres Kindes würdigen und Ihren persönlichen Vorstellungen als Eltern entsprechen.

Dabei können auch alte Prägungen aus der eigenen Erziehung deutlich werden. Und sind diese bewusst, können sie akzeptiert und wertgeschätzt oder ihre Veränderung kann in Angriff genommen werden.