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Wenn man Kinder in ihrem Element,
dem Spiel, lässt,
sind sie ausnahmslos genial.

André Stern

Von Kindern lernen

Original Play lässt alle Beteiligten, Erwachsene wie Kinder, Situationen freundlicher Verbundenheit erleben. Dies körperliche und emotionale Erleben von Sicherheit, Nähe und Freude stärkt eine Vielfalt individueller und sozialer Kompetenzen.

  • Beweglichkeit und Harmonie der Bewegungen werden verbessert, Unfälle und Zusammenstöße werden seltener.
  • Die gemeinsame freudige Bewegung aktiviert den Stoffwechsel, Immunsystem und Lernfähigkeit werden gestärkt.
  • Ängstlichkeit, Körperspannung und negativer Stress werden reduziert.
  • Das Erleben gemeinsamer Aktivität ohne Konkurrenzdruck stärkt das Sozialverhalten, das gegenseitige Vertrauen wächst, die wiederholte Erfahrung wohlwollender Interaktion lässt Konflikte weniger leicht eskalieren.
  • Die Akzeptanz für Unterschiedlichkeit steigt, Individualität, Selbstvertrauen und Persönlichkeit werden gestärkt.
  • Unfreundliche, aggressive Berührungen können leichter erkannt und von sicherer Berührung unterschieden werden.

Die Auswirkungen der Erfahrung, sich sicher und geliebt zu fühlen, sind enorm.

Mit der durch das Spielen erhöhten körperlichen Sicherheit und dem damit einhergehenden positiven Selbstgefühl sinkt der Konkurrenzdruck. Ich muß niemanden besiegen, um mich gut zu fühlen. Selbstsicherheit und niedriger Angstpegel lassen das Gehirn besser arbeiten, ich lerne leichter, vielfältiger und mehr aus eigenem Interesse.

Im Alltag von Kindertagesstätte und Schule ist es von entscheidender Bedeutung, dass Kinder wie Erwachsene wieder zwischen Spiel – dem freudigen, kooperativen Miteinander – und Wettbewerb – dem Streben ein Ziel zu erreichen und zu gewinnen – unterscheiden lernen. Denn beide Handlungsweisen funktionieren nach unterschiedlichen Regeln, haben unterschiedliche Wirkungen auf den einzelnen wie auf die Gemeinschaft.

Die einseitige Ausrichtung unserer Gesellschaft auf Individualität und Wettbewerb hat dazu geführt, dass schon kleine Kinder kaum noch Gelegenheit haben, sich angstfrei und sicher auf andere einlassen zu können. Versagensängste und Mobbing haben dagegen an Schulen enorm zugenommen und sind auch in Kindergärten bereits sichtbar.

Es stellt sich die Frage, in welcher Welt wir mit unseren Kindern leben wollen? Wofür sind wir die Vorbilder? Und was können wir von unseren Kindern lernen?