Mariendistel

So heißt das kleine Büchlein von Jesper Juul, das 1998 zuerst auf Dänisch unter dem passenden Titel „Hier bin ich! Wer bist Du?“ (Her er jeg! Hvem er du?) erschienen ist. Auf nur 90 Seiten findet sich die Essenz von Juuls Denken zum immerwährenden Erziehungsthema Grenzen setzen. Und keine der Seiten ist veraltet.

In kurzen und klaren Sätzen erklärt Juul die grundlegenden Fragen aus seiner Sicht: Wie verhält es sich mit Macht und Verantwortung? Was sind individuelle und generelle Grenzen? Sollen Eltern Konflikte vermeiden oder die Konfrontation suchen? Wie unterscheiden sich Konsequenzen von Strafen, Lust von Bedürfnissen? Dürfen Eltern schimpfen? Wozu brauchen Eltern und Kinder Regeln und Struktur? Wie fühlen sich Schuld und Verantwortung an?

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Teamwork: Nähren und Bestäuben

Fehlt noch ein Weihnachtsgeschenk? Dann habe ich eine Idee: Im Buch von Leander Scholz – Zusammen leben – habe ich die wunderbaren Sätze gelesen: „Im Umgang mit Kindern kann man die enormen Anstrengungen der Demokratie lernen. Nichts lässt sich befehlen, ohne zu schaden.“

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Beim Laubrechen

Manchmal genieße ich es, einfach meinen Gedanken und Assoziationen zu folgen. Am Wochenende habe ich zum Beispiel im Garten Laub gerecht – eine wunderbar harmonische Beschäftigung. Es war windstill, die Sonne schien. Eine friedliche Ruhe breitete sich in mir aus. Dann ein Gedanke: „Dies ist soviel wohltuender als diese lärmenden Laubbläser. Man sollte sie verbieten!“

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Kaligraphie: Welchen Wolf fütterst du?

Jeder Mensch bringt aus seiner Geschichte vielfältige emotionale Prägungen mit. Wenn wir erkennen, wie wir unter manchen alten Verletzungen und Gefühlen leiden, dann entsteht ganz natürlich Mitgefühl in uns, eine sanfte Traurigkeit, die mit dem Wunsch verbunden ist zu helfen und zu heilen. Dieses Mitgefühl uns selbst und anderen gegenüber zu leben und zu kultivieren ist ein Weg, immer mehr SpielRaum für Entfaltung entstehen zu lassen.

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Was liegt unter der Oberfläche?

Die verborgenen Schätze in der eigenen Geschichte zu erkennen, erweitert den SpielRaum für die Entfaltung der eigenen Stärken. Das klingt gut, aber wie mache ich es konkret? Wie soll ich das auch noch schaffen, wenn ich schon längst über meine Grenzen gegangen bin und die Kinder wieder alle meine emotionalen Knöpfe drücken?!? Was tun, wenn wir mal wieder im Regen stehen?

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